Fuck-up nights

Fuck-up nights

Täglich berate ich Unternehmen in Sachen IT und Strategie und biete immer innovative Lösungen an. Zudem halte ich als Keynote-Speakerin Impulsvorträge zum Thema generationsübergreifende Führung und Digitalisierung. Ich bin angetreten dieses wichtige Thema mit meinen Reden transparenter zu machen. Die Inspirationen für meine Vorträgeerhalte ich im täglichen Kontakt mit meinen Kunden sowie aus meiner langjährigen Berufserfahrung als Führungskraft. Angetan haben es mir besonders die jungen Führungskräfte, die gerade beginnen, diesen Weg zu beschreiten. Ich habe diesen Blog ins Leben gerufen, um mit meinen Erlebnissen und Erfahrungen zu unterhalten und Tipps für rebellische Führungskräfte und solche, die es nie werden wollten, zu geben.

wie Scheitern gefeiert werden kann

Eigentlich reden wir alle lieber über unsere Erfolge und unsere Stärken. Aber wenn man zurückblickt, wann man im Leben am meisten gelernt hat, dann sind es die Rückschläge. Momente des Scheiterns sensibilisieren und zwingen den Menschen dazu, seine Strategien zu ändern und sich weiterzuentwickeln.  

Und darum geht es in den Fuck-up nights – vom Scheitern lernen. Man teilt seinen Misserfolg mit anderen und daraus entstehen direkt neue Ideen. Im Unternehmen dienen Fuck-up nights auch dazu, mutige Ideen, die umgesetzt worden und deren Fehlschläge zu erläutern. So können Kollegen daraus lernen und andere Wege einschlagen und das möglichst schnell. Erfolgsrezept: die Führungskraft sollte mit seiner Story starten. Das schafft unglaubliches Vertrauen und ein Wir-Gefühl. 

Das Teilen von Scheitern führt schnell zu einer lockeren Stimmung bei der viel gelacht wird. Der Druck ist heraus. Keiner erwartet eine ausgeklügelte Erfolgsstory. In diesem Rahmen ist Raum für neue Ideen.  

Fazit: Fail fast, learn fast. Und haltet euch nicht so lange mit Rückschlägen auf. 

Madeleine Kühne

Keynote-Speakerin

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