Du bist entlassen!

Du bist entlassen!

Kündigung

Täglich berate ich Unternehmen in Sachen IT und Strategie und biete immer innovative Lösungen an. Zudem halte ich als Keynote-Speakerin Impulsvorträge zum Thema Leadership und Digitalisierung. Ich bin angetreten dieses wichtige Thema mit meinen Reden transparenter zu machen. Die Inspirationen für meine Vorträge erhalte ich im täglichen Kontakt mit meinen Kunden sowie aus meiner langjährigen Berufserfahrung als Führungskraft. Angetan haben es mir besonders die jungen Führungskräfte, die gerade beginnen, diesen Weg zu beschreiten. Ich habe diesen Blog ins Leben gerufen, um mit meinen Erlebnissen und Erfahrungen zu unterhalten und Tipps für rebellische Führungskräfte und solche, die es nie werden wollten, zu geben.

Du bist entlassen!

Eine der unbeliebtesten Aufgaben der Führungskräfte ist es, Mitarbeiter zu entlassen. Viele Führungskräfte schleifen deswegen Mitarbeiter im Team mit, die gar keinen Mehrwert liefern und deren Beiträge teilweise sogar für das Team schädlich sind. Die Angst davor, Mitarbeiter zu entlassen ist bei Führungskräften sehr stark ausgeprägt. Denn eine Entlassung von Mitarbeitern ist ein deutliches Zeichen von Ablehnung. Ich lehne meinen Mitarbeiter ab und möchte, dass er das Team verlässt und zwar so schnell wie möglich. Das ist eine sehr negative Botschaft. Es entsteht eine unangenehme Situation, die manchmal auch eskalieren kann und auf die man sich sehr gut vorbereiten sollte. 

Thema soll jedoch gar nicht sein, wie man eine Kündigung vorbereitet. Sondern es geht mir um das Mindset. Denn was ich in meiner Berufspraxis schon oft erlebt habe ist, dass Führungskräfte sich sehr stark davor scheuen, unfähige Mitarbeiter aus dem Team herauszunehmen, weil sie Angst vor deren Reaktion haben. Das Schlimme daran ist aber, dass das ganze Team dies auch merkt. Der Rest des Teams erkennt auch die Underperformer und das diese Mitarbeiter mitgetragen werden müssen. Und oft ist die Reaktion der Mitarbeiter auf die Kündigung eine sehr positive und erleichterte: „Gott sei Dank! Endlich!“ Das Team hat darauf meistens schon sehr lange gewartet. 

Mein Appell an alle Führungskräfte ist: Wenn ein Mitarbeiter nicht ins Team passt, scheut Euch nicht davor, die Konsequenzen zu ziehen. Ihr macht in der Regel damit das ganze Team glücklich. Oft gebt ihr dem Mitarbeiter den ihr entlasst die Chance, sich neu zu definieren, sich neu zu finden und einen Job zu finden, in den er wesentlich besser hineinpasst. 

Madeleine Kühne

Keynote-Speakerin

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