Herzensthema

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Täglich berate ich Unternehmen in Sachen IT und Strategie und biete immer innovative Lösungen an. Zudem halte ich als Keynote-Speakerin Impulsvorträge zum Thema Leadership und Digitalisierung. Ich bin angetreten dieses wichtige Thema mit meinen Reden transparenter zu machen. Die Inspirationen für meine Vorträge erhalte ich im täglichen Kontakt mit meinen Kunden sowie aus meiner langjährigen Berufserfahrung als Führungskraft. Angetan haben es mir besonders die jungen Führungskräfte, die gerade beginnen, diesen Weg zu beschreiten. Ich habe diesen Blog ins Leben gerufen, um mit meinen Erlebnissen und Erfahrungen zu unterhalten und Tipps für rebellische Führungskräfte und solche, die es nie werden wollten, zu geben.

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Siemens hat in den vergangenen Tagen der Klima-Aktivistin Luisa Neubauer einen Sitz im Aufsichtsgremium des künftigen Unternehmens Siemens Energy angeboten. Die Klima-Aktivistin Luisa Neubauer ist eines der Gesichter der deutschen „Fridays for Future“-Bewegung und bekannt als deutsche Greta Thunberg. In Deutschland ist sie eine der Hauptorganisatorinnen des von Greta Thunberg inspirierten Schulstreiks „Fridays for Future“. Sie steht für Kohleausstieg in Deutschland und für das Pariser Klima-Abkommen.

Sie hat die Position, in den Aufsichtsrat von Siemens einzutreten, abgelehnt, weil sich diese mit ihren Aktivitäten zum Klimaschutz und „Fridays for Future“ nicht vereinbaren lässt. Neubauer erklärt, dass sie als Aufsichtsratsmitglied den Interessen des Unternehmens Siemens verpflichtet wäre und damit in ihrer Rolle als Klima-Aktivistin nicht mehr unabhängig ist. Siemens hat darauf geantwortet, dass sie der Meinung sind, dass ihr eine Chance entgeht, „… an der Lösung … der Klimaproblematik mitgestalten (zu) können und dabei auch Einblicke in komplexe unternehmerische Zusammenhänge (zu) bekommen.“

Ich finde das eine sehr mutige Entscheidung von Luisa Neubauer. Ich habe größte Hochachtung davor, da ein Aufsichtsratsposten auch mit Geld verbunden ist. Sie schlägt auch eine große finanzielle Chance aus. Aber diese junge Frau bleibt sich einfach treu. Sie folgt ihrem Herzen und geht konsequent ihren Weg. Denn sie ist der Meinung, wenn sie in den Aufsichtsrat von Siemens geht, ist sie nicht mehr glaubhaft. 

Das denke ich auch. Ich bin da vollkommen bei ihr und ich kann ihre mutige Entscheidung wirklich nur begrüßen.

Madeleine Kühne

Keynote-Speakerin

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