Täglich berate ich Unternehmen in Sachen IT und Strategie und biete immer innovative Lösungen an. Zudem halte ich als Keynote-Speakerin Impulsvorträge zum Thema generationsübergreifende Führung und Digitalisierung. Ich bin angetreten dieses wichtige Thema mit meinen Reden transparenter zu machen. Die Inspirationen für meine Vorträgeerhalte ich im täglichen Kontakt mit meinen Kunden sowie aus meiner langjährigen Berufserfahrung als Führungskraft. Angetan haben es mir besonders die jungen Führungskräfte, die gerade beginnen, diesen Weg zu beschreiten. Ich habe diesen Blog ins Leben gerufen, um mit meinen Erlebnissen und Erfahrungen zu unterhalten und Tipps für rebellische Führungskräfte und solche, die es nie werden wollten, zu geben.
Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser
Lenin sagte einmal: „Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser“ – und mancher moderne Manager scheint nach diesem Prinzip zu leben. Und auch ich habe sie erlebt: die Chefs die durch die Büros patrouillieren, schauen ob auch wirklich jeder an seinem Arbeitsplatz sitzt, wann wer nach hause geht und ob auch nicht zu viel Zeit mit quatschen verbracht wird. Gruselig, nicht wahr?
Was fehlt, ist Vertrauen. Vertrauen darauf, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit auch ohne ständige Kontrolle vollbringen und Vertrauen in die Fähigkeiten und Potentiale der einzelnen Mitarbeiter.
Befähigende Führungskräfte wiederum verstehen die Fähigkeiten ihres Teams. Sie delegieren Aufgaben auf der Grundlage dessen, was ihrer Meinung nach jede Person bewältigen kann. Sie ermöglichen es ihrem Team, zu wachsen und mehr zu tun, als sie für möglich gehalten haben. Sie erledigen die Aufgaben nicht für die Mitarbeiter, aber unterstützen wenn Hilfe benötigt wird. Dabei sind ständige Kommunikation und Feedback entscheidend.
Und das schöne ist: leistungsstarke Mitarbeiter leisten mehr, wenn sie verstehen, was sie tun, warum sie es tun und welche Strategie und Ziele sie zu erreichen versuchen. Der beste Weg zu führen ist, die Mitarbeiter zu befähigen, ihnen Vertrauen zu geben und ihnen die Autonomie zu geben, die Arbeit innerhalb der gesetzten Grenzen zu erledigen.
Madeleine Kühne
Keynote-Speakerin